Gestalten statt nur verwalten

  • Baugebiete mit Einheimischenmodell auch im Kernort ausweisen

  • Bezahlbaren Wohnraum ermöglichen

  • Die Entkernung der Ortsteile durch städtebauliche Maßnahmen verhindern

  • Die Gründung einer Nachbarschaftshilfe aktiv unterstützen

  • Inklusion an Schule und Kindergarten fördern

  • Die Marktgemeinde zu einer Energieplusgemeinde weiterentwickeln

  • Den Hochwasserschutz vorantreiben

  • Den bedarfsgerechter Ausbau der Spiel- und Sportmöglichkeiten intensivieren

Baugebiete mit Einheimischenmodell auch im Kernort ausweisen

Es ist wichtig die Ortsteile durch neue Baugebiete lebensfähig und lebenswert zu erhalten. Darüber darf jedoch der Kernort nicht vergessen werden. Hier ist die Ausweisung eines Baugebietes unter kommunaler Regie schon lange überfällig. Beim Erwerb von bauplätzen dieses Baugebietes sollen Einheimische den Vorzug erhalten. Bei der Planung des Baugebietes sollen die Belange des Klimaschutzes und der Energieeinsparung starkes Gewicht haben. Das Baugebiet soll ein Energieplus-Gebiet werden.

Bezahlbaren Wohnraum ermöglichen

Der Markt muß weiterhin Räume ausweisen, in denen verdichtetes preiswertes bauen zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum möglich ist.

Die Entkernung der Ortsteile durch städtebauliche Maßnahmen verhindern

Wer aufmerksam durch unsere Ortsteile geht, wird in vielen eine große Zahl von alten leerstehenden Bauernhöfen und Gebäuden bemerken, die zum großen Teil auf verhälnismäßig großen Flächen stehen. Wenn man sich diese Gebäude wegdenkt stellt man fest, dass das Zentrum so manches Ortsteils dann erschreckend leer wäre. Gleichzeitig fransen unsere Ortsteile mit immer neuen Baugebieten aus, die wertvolles Ackerland verbrauchen und gleichzeitg zusätzlich Flächenversiegelung verursachen. Wir müssen mit geeigneten städtebaulich Maßnahmen daran arbeiten dass unsere Ortsteile auch im Zentrum belebt und bebaut bleiben und keine maßlose Entwicklung in die Fläche erfolgt. Struktur und Charakter der Ortsteile müssen erhalten bleiben.

Die Gründung einer Nachbarschaftshilfe aktiv unterstützen

Die AWO Pfaffenhofen hat in der jüngeren Vergangenheit bereits zwei Anläufe unternommen eine Nachbarschaftshilfe aufzubauen und zu betreiben. Dazu ist sie acuh weiterhin bereit, sie ist in der Lage das rechtliche und organisatorische Umfeld zu bieten. Die Geminde soll einen weiteren Versuch mit den ihr zur Verfügung stehenden Mitteln tatkräftig unterstützen.

Inklusion an Schule und Kindergarten fördern

Wir wollen die gleichberechtigte Teilhabe von behinderten Kindern an Schule und Kindergarten. Keiner soll asugeschlossen sein, Behinderte und Nichtbehinderte sollen auch voneinander lernen.

Die Marktgemeinde zur Energieplusgemeinde weiterentwickeln

Mit der Erstellung eines Klimaschutzkonzeptes, an dem wir uns sehr aktiv beteiligt haben, sind wir schon einen ersten Schritt gegangen. Jetz dürfen wir nicht stehen bleiben. Eine Vielzahl an Maßnahmen muß rasch und nachhaltig begonnen und umgestzt werden. Das Ziel muß sein, dass Pfaffenhofen mehr Energie erzeugt als verbraucht.

Den Hochwasserschutz vorantreiben

In Zusammenarbeit mit den anderen Gemeinden an der Roth und dem Wasserwirtschaftsamt ist ein umfassendes Konzept zu entwickeln, das die Belange aller Betroffenen berücksichtigt. Es muss die zu erwartenden schweren Auswirkungen des Klimawandels berücksichtigen und für kommende Extremwetterlagen Vorsorge treffen.

Den bedarfsgerechten Ausbau der Spiel- und Sportmöglichkeiten vorantreiben

Auch Pfaffenhofen bleibt vom demographischen Wandel nicht verschont. In Gegenden wo einst junge Familien wohnten leben fast keine Kinder mehr. In anderen Teilen unserer Gemeinde hingegen ist es gerade umgekehrt. Diese Verteilung muss analysiert werden und der Ausbau der Spielplätze daraufhin ausgerichtet. Wir wollen dass auch zusätzliche naturnahe Spielmöglichkeiten geschaffen werden, die ein gefahrloses Erleben der Natur möglich machen, zum Beispiel einen Wasserspielplatz an der Roth.